1. Integration Siedlung

  • Brunnen Nord erhält eine bauliche Qualität, die das Siedlungsbild attraktiv ergänzt.
  • Brunnen Nord ist durchlässig und keine Sackgasse oder kein abgeschlossener Raum.
  • Brunnen Nord entwickelt sich etappiert: Nachfrage und Angebot gleichen sich aus, keine strukturelle Leerstände. à 1’200 zusätzliche Einwohner = 10’000 Einwohner
  • Für die Entwicklung in den nächsten 30 Jahren sind keine weiteren Grünflächen erforderlich.

2. Integration Wirtschaft

  • Das Bereitstellen von Flächen für wirtschaftliche Tätigkeiten (Gewerbe, Dienstleistungen, Industrie) schafft Arbeitsplätze durch neue Betriebe oder durch Verlagerung und Expansion bestehender Betriebe. à Ziel 1’400 Arbeitsplätze
  • Industriebrachen bringen neue Zukunft und Arbeitsplätze, Clusterbildung wird angestrebt.

3. Integration Bevölkerung

  • Brunnen Nord bietet Angebote / Raum, welche/r auch für die Bevölkerung aus anderen Quartieren attraktiv ist / sind.
  • Brunnen Nord ist durchmischt. Die Bewohner sind mit der übrigen Bevölkerung vernetzt (verwandt, bekannt, befreundet).

4. Integration Dorfleben

  • Brunnen Nord schafft Räume und Möglichkeiten für Ereignisse im Dorfleben.
  • Keine Konkurrenz zum heutigen Dorfzentrum; Gleichgewicht entlang einer Achse.
  • Binnenmobilität konzentriert sich auf den Langsamverkehr / Ortsbus.

5. Integration Umwelt

  • Schaffung bzw. Instandstellung des Wildtierkorridors SZ 6 umsetzen.
  • Langfristiges Konzept Langsamverkehr / öffentlicher Verkehr realisieren.
  • Ver- und Entsorgungskonzept der Zukunft sicherstellen.
  • Muota inkl. Damm und Umgelände in die künftige Landschaftsstruktur miteinbeziehen.

6. Schulraumkapazität

  • Schulraumentwicklung kann sich bedarfsgerecht entwickeln; Entwicklungsstrategie bekannt und vorhanden.
  • Von den Investoren ist nach KNP zusätzlicher Raum für Kinderbetreuung (Kindergarten / Kindertagesstätte) zur Verfügung zu halten.

7. Kapazität Altersinfrastrukturen

  • Die neuen Wohnbauten sind rollstuhlgängig und begünstigen selbständiges Wohnen mit externer Hilfe.
  • Brunnen Nord bietet kurze Wege für tägliche Versorgung und ärztliche Dienstleistungen.
  • Langfristige Entwicklung der Altersinfrastruktur nach Bedarf und Entwicklung beachten.
  • Zu den bestehenden Angeboten (AWH, Betreutes Wohnen, Kloster) sind gute Ergänzungen in Betracht zu ziehen.

8. Sozialhilfequote

  • Preisgünstiger Wohnraum macht Wohnen auch für junge Familien und durchschnittlich Verdienende finanziell tragbar.

9. Sport-, Kultur- und Freizeitinfrastruktur

  • Der Bevölkerungszuwachs erhöht die Nachfrage nach privaten und öffentlichen Sport-, Kultur und Freizeitinfrastrukturen.
  • Ausreichende Infrastrukturen und Angebote reduzieren problematische Entwicklungen insbesondere in der Jugendkultur.

10. Finanzierungskapazität

  • Der Zuwachs an Steuerpflichtigen führt während der Entwicklungsphase zu höheren Steuererträgen aber auch zu höheren Ausgaben. Mehreinnahmen und Mehrausgaben halten sich die Waage ohne Vernachlässigung der übrigen öffentlichen Aufgaben und Infrastrukturen.

11. Steuerbelastung

  • Die Steuerbelastung kann stabil gehalten werden.
  • Langfristiges Wachstum der Steuersubstanz wird angestrebt.

12. Ressourcen

  • Grosse Führungs- und Koordinationsaufgabe gilt es sicherzustellen.
  • Grosse Kommunikationsaufgabe muss wahrgenommen werden - Vertrauensbildung